Die Autobranche warnt vor einseitiger Politik – und fordert technologieoffene Lösungen: BMW-Chef Oliver Zipse kritisiert die geplanten EU-Verschärfungen zum Verbrenner-Aus deutlich. Statt starrer Vorgaben brauche es einen realistischen Weg zur Klimaneutralität, der unterschiedliche Antriebstechnologien berücksichtigt. Auch erneuerbare Kraftstoffe wie HVO100 spielen dabei eine wichtige Rolle.
Kritik am Aus für den Verbrenner: „Desaster“ für Investitionen

Oliver Zipse, Vorstandsvorsitzender der BMW AG, äußerte sich kürzlich deutlich zur geplanten EU-Politik: Das Verbrenner-Aus sei ein „Desaster“, das die Fähigkeit der Industrie gefährde, in neue Technologien zu investieren. Damit stellt sich einer der führenden Köpfe der deutschen Automobilindustrie offen gegen die aktuelle Ausrichtung der europäischen Klimapolitik.
BMW verkauft heute bereits erfolgreich Elektroautos – der vollelektrische BMW iX1 gehört zu den meistgewählten Stromern in Deutschland. Trotzdem setzt BMW nicht nur auf Batterieantriebe, sondern auf einen technologieoffenen Kurs, der auch Wasserstoff und klimaneutrale Kraftstoffe einschließt.
Technologieoffenheit statt Verbotspolitik
Zipse betonte, dass der Weg zur Klimaneutralität nur über technologische Vielfalt führen könne. Es brauche Lösungen, die auch bestehende Fahrzeugflotten berücksichtigen – nicht nur Neuwagen. Damit wird klar: Die Diskussion darf sich nicht auf den Auspuff fokussieren, sondern muss den gesamten Lebenszyklus von Fahrzeugen und Antrieben einbeziehen.
Genau hier setzt HVO100 an. Der erneuerbare Diesel aus Abfall- und Reststoffen ermöglicht eine sofortige und massive CO₂-Reduktion – ohne Umrüstung, ohne neue Infrastruktur. Mit bis zu 90 % weniger CO₂ über den gesamten Lebenszyklus ist HVO100 eine echte Klimaschutzmaßnahme für den Bestand.
Klimaziele erreichen – aber realistisch
BMW hält an seinem Ziel fest, bis 2050 klimaneutral zu sein. Doch der Weg dorthin braucht praktikable, wirtschaftlich tragfähige Lösungen. Die alleinige Fokussierung auf batterieelektrische Antriebe blendet viele Potenziale aus – insbesondere bei Nutzfahrzeugen, im ländlichen Raum und bei der Bestandsflotte.
Mit HVO100 steht heute schon ein Kraftstoff zur Verfügung, der sofort Wirkung entfaltet. Er ist praxistauglich, kompatibel mit modernen Dieselmotoren und bereits in vielen europäischen Ländern im Einsatz. Auch Deutschland hat jetzt die Chance, diesen Weg konsequent zu gehen.
Fazit: Offenheit für alle klimafreundlichen Lösungen
Die Aussagen von BMW-Chef Oliver Zipse unterstreichen, wie wichtig ein technologieoffener Ansatz für die Zukunft der Mobilität ist. Nur durch die Kombination verschiedener Lösungen – von Elektromobilität über Wasserstoff bis zu erneuerbaren Kraftstoffen – kann der Wandel gelingen.
HVO100 ist Teil dieser Lösung. Für echte CO₂-Reduktion heute. Für eine klimaneutrale Zukunft morgen. Für ein nachhaltiges Mobilitätssystem – statt einseitiger Verbote.
Quelle: t-online.de: Zipse hofft auf Kehrtwende – BMW-Chef: Verbrenner-Aus ist derzeit ein „Desaster“, veröffentlicht am 14.07.2025